{"id":24619,"date":"2022-05-26T13:37:53","date_gmt":"2022-05-26T13:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/traductanet.com\/latest-news-de\/wird-google-kuenftig-maschinell-erstellte-uebersetzungen-ablehnen\/"},"modified":"2022-05-26T13:37:53","modified_gmt":"2022-05-26T13:37:53","slug":"wird-google-kuenftig-maschinell-erstellte-uebersetzungen-ablehnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/traductanet.com\/de\/latest-news\/wird-google-kuenftig-maschinell-erstellte-uebersetzungen-ablehnen\/","title":{"rendered":"Wird Google k\u00fcnftig maschinell erstellte \u00dcbersetzungen ablehnen?"},"content":{"rendered":"<p>In seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und Vertreter von Google erkl\u00e4rte John Mueller zuletzt wiederholt, dass <a href=\"https:\/\/www.searchenginejournal.com\/google-says-ai-generated-content-is-against-guidelines\/444916\/#close\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inhalte, die maschinell mit Tools der k\u00fcnstlichen Intelligenz erstellt werden, gegen die Normen des Unternehmens versto\u00dfen<\/a>.<\/p>\n<p>Die Leitlinien f\u00fcr diese Art von Inhalten k\u00f6nnen in den <a href=\"https:\/\/developers.google.com\/search\/docs\/advanced\/guidelines\/auto-gen-content\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nutzungsbedingungen<\/a> der Suchmaschine eingesehen werden, wo zu lesen ist, dass sich Google das Recht vorbeh\u00e4lt, Inhalte zu entfernen, deren Merkmale auf eine Erzeugung durch k\u00fcnstliche Intelligenz hindeuten. Dies betrifft sowohl Texte, die dem Zufallsprinzip zu gehorchen scheinen, aber verschiedene SEO-Suchbegriffe enthalten, als auch Inhalte, die offenkundig auf maschinelle Weise aus bereits bestehenden Blogs oder Webseiten extrahiert wurden (ein Verfahren, das unter der Bezeichnung <em>Scraping<\/em> bekannt ist).<\/p>\n<p>All dies wirkt sich auf das maschinelle \u00dcbersetzen aus. Derzeit greift man bei der \u00dcbersetzungsarbeit vielfach auf Software-L\u00f6sungen und Algorithmen zur\u00fcck, die maschinell \u00fcbersetzte Inhalte generieren, welche anschlie\u00dfend von professionellen \u00dcbersetzern gepr\u00fcft und \u00fcberarbeitet werden. Somit stellt sich eine wichtige Frage f\u00fcr die gesamte <strong>\u00dcbersetzungsbranche<\/strong>: Wenn alle durch k\u00fcnstliche Intelligenz generierten Inhalte als <em>Spam<\/em> klassifiziert werden, fallen dann etwa auch <strong>maschinelle \u00dcbersetzungen<\/strong> in diese Kategorie? H\u00e4lt man sich an die Leitlinien, die in den Nutzungsbedingungen von Google offiziell niedergelegt sind, so scheint dies nicht der Fall zu sein. Es lassen sich noch zwei weitere Gr\u00fcnde anf\u00fchren, die f\u00fcr diese Schlussfolgerung sprechen:<\/p>\n<ol>\n<li>Erstens w\u00e4re es abwegig, von der Annahme auszugehen, dass ein Originaltext (vor seiner Bearbeitung durch ein maschinelles \u00dcbersetzungstool) automatisch erstellt worden sei.<\/li>\n<li>Und zweitens m\u00fcssen in der Berufspraxis ohnehin s\u00e4mtliche maschinell \u00fcbersetzten Inhalte einer Nachbearbeitung unterzogen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, die tats\u00e4chlichen F\u00e4higkeiten und die Funktionsweise der Algorithmen einer Suchmaschine bleiben ein wenig im Dunkeln und unvorhersehbar \u2013 sollte eine Suchmaschine denn wirklich in der Lage sein, in effizienter Form derartige Inhalte zu erkennen, ohne dabei den \u00fcbersetzten Inhalt zu diskriminieren? Es ist also verst\u00e4ndlich, dass es den in der \u00dcbersetzungsbranche t\u00e4tigen Fachkr\u00e4ften Sorge bereitet, wenn sie bef\u00fcrchten m\u00fcssten, dass ihre Arbeit demn\u00e4chst als unzul\u00e4ssig eingestuft werden w\u00fcrde. Aus diesen Gr\u00fcnden h\u00e4ngt viel davon ab, welchen Weg die Position von Google in n\u00e4chster Zeit einschlagen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und Vertreter von Google erkl\u00e4rte John Mueller zuletzt wiederholt, dass Inhalte, die maschinell mit Tools der k\u00fcnstlichen Intelligenz erstellt werden, gegen die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":115,"featured_media":24613,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[41,1850],"tags":[883,146,941],"class_list":["post-24619","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-latest-news","category-latest-news-de","tag-google","tag-machine-translation","tag-seo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/115"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24619"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24619\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/traductanet.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}